Starke Kinder.
Starke Jugendliche.
Starke Demokratie.

Leitfragen des Forums

Wie werden die Interessen von Kindern und Jugendlichen in für sie zentralen Lebensbereichen (gegenwärtig) berücksichtigt?
Wie finden sie Gehör?

Wie können diese Lebensbereiche in einer demokratischen Gesellschaft kinder- und jugendgerechter gestaltet werden?

1
 

Podiumsgespräch

„Kinder- und jugendgerechte Gesellschaft – Mehrwert für die Demokratie“

mit Anne Lütkes, Vorstand UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk, Lisi Maier, Vorsitzende Deutscher Bundesjugendring und Bund der deutschen katholischen Jugend, und Caren Marks, Parl. Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium

Thesentische zu den Themen:

„Interessen von Kindern in Kita, Schule und Arbeitswelt“, mit Input von Claudia Kittel, Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, moderiert von Prof. Michael Haspel, Evangelische Akademie Thüringen

„Interessenvertretung von Kindern und für Kinder in der Kommune“ mit Input von Luise Pfütze, National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, moderiert von Dr. Heide-Rose Brückner, Kinderfreundliche Kommunen e.V.

„Recht auf Langeweile – Freizeit und Freiräume jenseits von funktionaler Effizienz“ mit Input von Immanuel Benz, Deutscher Bundesjugendring, moderiert von Jana Schröder, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Immer on – Chancen und Risiken der Digitalisierung“, mit Input von Prof. Angela Tillmann, Technische Hochschule Köln, moderiert von Nadine Paffhausen, Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Die erarbeiteten Thesen

  1. Jedes Kind in Deutschland soll seine Rechte kennen, diese verwirklichen können und eine Anlaufstelle in seinem direkten Lebensumfeld finden, wo es sein Interesse vertreten kann und diese vertreten werden. Nicht vergessen: Kinderrechte ins Grundgesetz!
  2. Ob Parkbank, PlayStation oder Jugendgruppe – alle jungen Menschen brauchen freie Zeiten und eigene Räume, in denen sie selbst bestimmen und mitbestimmen erlernen.
  3. Die vernetzte Welt ist eine Chance. Sie fordert uns heraus, kritisch-reflexiv und sozial-verantwortlich miteinander umzugehen und unsere Gesellschaft zu gestalten. Wir fordern eine frühzeitige und dauerhafte Förderung von Medienkompetenz als notwendige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Wir fordern einen transparenten Umgang mit unseren Daten im Rahmen einer jugendgerechten Netzpolitik, zu der Regierung und Wirtschaft gleichermaßen verpflichtet werden.

Moderation: Shary Reeves

Gastgeberin: Caren Marks, Parl. Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium