Frau Schwesig

Luther und die Reformation haben nicht nur Kirche und Theologie nachhaltig verändert, sondern auch Politik, Wirtschaft und Kultur, Bildung und Medien, das private und das öffentliche Leben. Die Reformation steht in einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel und gestaltet diesen mit.

"Hier stehe ich, ich kann nicht anders": Mit der individuellen Gewissensentscheidung, dem individuellen Glauben und der individuellen Bibellektüre rückt der Mensch in den Mittelpunkt, seine Freiheit und seine Fähigkeit, mitzugestalten. Mit diesem Menschenbild wird die Reformation zu einem Teil des Fundaments, auf dem sich die Aufklärung, das Konzept der Menschenrechte und die moderne Demokratie entwickelt haben. Freiheit und Mitgestaltung waren und sind Treiber des gesellschaftlichen Wandels. Es sind auch Kernthemen der Politik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

500 Jahre nach der Reformation ist Demokratie immer noch und erneut alles andere als selbstverständlich. Wir erleben abermals Wandel, wir wollen gesellschaftlichen Wandel gestalten und dabei den Menschen in den Mittelpunkt rücken. Als Gesellschaftsministerium greifen wir die reformatorischen Impulse für die Demokratisierung der Gesellschaft auf und fragen: Was braucht Demokratie heute?

Manuela Schwesig
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

500 Jahre Gesellschaft im Wandel

Informationen rund um die Aktivitäten des BMFSFJ anlässlich des Reformationsjubiläums sind in einem Flyer zusammengefasst. Hier steht der Flyer zum Download bereit. Bestellen können Sie ihn hier.